Meine Lieben,
Ich schreibe diesen Blog, um nicht 2347981 Mal das gleiche antworten zu müssen.
Hier nun also die Top-Fragen und Antworten:
Wo lebst du von nun an?
In Verrières le Buisson (südliches Banlieu von Paris), in einem alten und riesigen Haus mit kleinem Garten. Ich habe mein eigenes Zimmer im Stil von vergangenen Jahrhunderten. Sehr antik und geschmackvoll, finde ich.
Mit wem?
Zusammen mit:François (40 Jahre, "professeur" an einer Uni)
Agnès (39 Jahre, Anwältin) und ihren 4 Kindern:
Pierre-Marin (13 Jahre, in der 5ème auf dem collège, spielt Trompete, Theater und ist Pfadfinder),
Anaëlle (11 Jahre, in der 6ème auf dem collège, spielt Klavier, ist Pfadfinderin und wird Latein lernen, wobei ich ihr helfen kann),
Héloïse (4 1/2 Jahre, auch "der kleine General" genannt, liebt die Vorschule, zu spielen und Geschichten zu lesen)
und der kleinen Suzan (1 1/2 Jahre, geht in die Krippe, kann laufen und lernt grade sprechen).
Die Familie ist sehr religiös. Sie besuchen jeden Sonntag den katholischen Gottesdienst. Nichts für mich, ich habs mir angeguckt.
Wie ich die Reise überstanden habe?
Naja, ich hab denen erstmal vor die Haustür gekotzt. Was für ein Start! Ich war am ersten Tag körperlich sehr sehr am Ende. Aber die Familie hat mich herzlich aufgenommen und man kann sich hier wirklich wohl fühlen.
Und wie es mir jetzt geht?
Hmm, es ist alles schön und gut hier. Aber es ist nicht zu Hause. Und ich vermisse meine Familie, Freunde und Julian sehr. Die Kinder sind sehr anstrengend. Die beiden Kleinen verstehen sich untereinander nicht, allerdings muss ich auf beide gleichzeitig aufpassen. Eine echte Tortur!
Das Essen?
Die französische Küche ist genau mein Geschmack. Aber hier, bei denen zu Hause, wird das Essen sehr schnell zubereitet, man isst wenig und viel durcheinander. Es gibt immer eine Vor-, Haupt- und Nachspeise. Der Käse fehlt nie. Für mich wurde sogar extra dunkleres Brot mit Körnern gekauft. Französisches Baguette wird immer mehr im Mund!
Meine Arbeitszeiten:
Ich arbeite unter der Woche jeden Tag von ca. 16-20 Uhr, außer mittwochs den ganzen Tag, weil die Kinder da keine Schule haben. Am Wochenende hab ich eigentlich frei, aber es kann immer mal vorkommen, dass sie mich abends brauchen, weil die Eltern sehr oft zu irgendwas eingeladen werden.
Die Verständigung:
Ich verstehe sehr viel, einiges muss man mir genauer und langsamer erklären, aber das klappt schon ganz gut. Ich stottere ziemlich vor mich hin, aber kann mich verständig machen. Bei der Geburtstagsfeier von Pierre-Marin am Samstag, wurde ich von seiner Tante sehr für mein Französisch gelobt.
Mit wem?
Zusammen mit:François (40 Jahre, "professeur" an einer Uni)
Agnès (39 Jahre, Anwältin) und ihren 4 Kindern:
Pierre-Marin (13 Jahre, in der 5ème auf dem collège, spielt Trompete, Theater und ist Pfadfinder),
Anaëlle (11 Jahre, in der 6ème auf dem collège, spielt Klavier, ist Pfadfinderin und wird Latein lernen, wobei ich ihr helfen kann),
Héloïse (4 1/2 Jahre, auch "der kleine General" genannt, liebt die Vorschule, zu spielen und Geschichten zu lesen)
und der kleinen Suzan (1 1/2 Jahre, geht in die Krippe, kann laufen und lernt grade sprechen).
Die Familie ist sehr religiös. Sie besuchen jeden Sonntag den katholischen Gottesdienst. Nichts für mich, ich habs mir angeguckt.
Wie ich die Reise überstanden habe?
Naja, ich hab denen erstmal vor die Haustür gekotzt. Was für ein Start! Ich war am ersten Tag körperlich sehr sehr am Ende. Aber die Familie hat mich herzlich aufgenommen und man kann sich hier wirklich wohl fühlen.
Und wie es mir jetzt geht?
Hmm, es ist alles schön und gut hier. Aber es ist nicht zu Hause. Und ich vermisse meine Familie, Freunde und Julian sehr. Die Kinder sind sehr anstrengend. Die beiden Kleinen verstehen sich untereinander nicht, allerdings muss ich auf beide gleichzeitig aufpassen. Eine echte Tortur!
Das Essen?
Die französische Küche ist genau mein Geschmack. Aber hier, bei denen zu Hause, wird das Essen sehr schnell zubereitet, man isst wenig und viel durcheinander. Es gibt immer eine Vor-, Haupt- und Nachspeise. Der Käse fehlt nie. Für mich wurde sogar extra dunkleres Brot mit Körnern gekauft. Französisches Baguette wird immer mehr im Mund!
Meine Arbeitszeiten:
Ich arbeite unter der Woche jeden Tag von ca. 16-20 Uhr, außer mittwochs den ganzen Tag, weil die Kinder da keine Schule haben. Am Wochenende hab ich eigentlich frei, aber es kann immer mal vorkommen, dass sie mich abends brauchen, weil die Eltern sehr oft zu irgendwas eingeladen werden.
Die Verständigung:
Ich verstehe sehr viel, einiges muss man mir genauer und langsamer erklären, aber das klappt schon ganz gut. Ich stottere ziemlich vor mich hin, aber kann mich verständig machen. Bei der Geburtstagsfeier von Pierre-Marin am Samstag, wurde ich von seiner Tante sehr für mein Französisch gelobt.
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